Archiv für Bezirk
1/06/09 (Montag) um 15:48
· Gespeichert unter BN, Foto ·Verschlagwortet mit Blumau Neurißhof, Esse, Gießerei, Schlot, Schornstein, Schrottverarbeitung
Fotos
Über den Betrieb
Alt G & Co GesmbH
Branche: Großhandel mit Metallen sowie Erzeugung von Metallegierungen und Metallschmelzen [1].
Betriebsdauer: seit mindestens 1994 [1]
Produkte: Metalle [1]
Status: aktiv [1]
Höchstzahl gleichzeitig bestehender Schlote: 1 (2009)
Literatur: [1] Online-Quelle.
Das Areal war offenbar vorgenutzt, und zwar wie folgt (Industrie-Compass 1959, 893):
- „Josef Hebenstreit (1946) [...] Ersatzteile für Maschinen-, Lokomotiven- und Waggonbau, Straßeneinbauarmaturen]“
- „Sulzer & Co, Eisen- und Metallgießerei (1951) [...] Maschinen- und Kommerzguß, Grauguß, Leicht-und Schwermetall [...]„
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12/05/09 (Dienstag) um 19:53
· Gespeichert unter Foto, Historisch, WU, WU_hist ·Verschlagwortet mit Altlast, Überschwemmung, Chrom, Gerberei, Gewerbe, Hochhaus Schwechat, Hochwasser, Industrieviertel, Katastrophe, Schlot, Schuhfabrik, Schwechat, Schwefelsäure
Hochwasser, vermutlich 1930er Jahre, im Bereich der ehemaligen Union-Lederwerke A.G., im Lokaljargon die „Filzfabrik“. Infos aus Industrie-Compass 1925/26, 1277: „Union Lederwerke A.g. (1918): Erz.: Sohlen- und Brandsohlenleder, Chromleder [...]„. Im Compass 1959 nicht mehr nachweisbar. Die Fabrik stand im Bereich des heutigen Hochhauses Schwechat (Auskunft Zeitzeuge). Flohmarktfund 2009.
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1/03/09 (Sonntag) um 20:43
· Gespeichert unter Foto, Historisch, WB, WB_hist ·Verschlagwortet mit 1. Republik, 1939-1945, 2. Weltkrieg, 2.WK, 3. Reich, AK, alte Ansicht, Dollfuß, Drittes Reich, Foto, Gutenstein, Heizhaus, historische Aufnahme, Industrieviertel, KdF, Kraft durch Freude, Kruckenkreuz, Muggendorf, N.D., Nationalsozialismus, Neusiedl, Niederösterreich, Niederdonau, NS-Zeit, Piestingtal, PK, Postkarte, Raimund, Schuschnigg, Sommerbad, Sommerfrische, Ständestatt, Strandbad, WW2, Zweiter Weltkrieg

Detailansicht Bad, um 1938
Historischer Ansichtskartenausschnitt des Gutensteiner Strandbades mit Schornstein. Ausgabejahr 1941. Auffällig die offenbar rot-weiß-rote Flagge vor dem Bad, welche auf ein Aufnahmedatum vor dem 11.03.1938 hinweist. Photoverlag Franz Mörtl, Wien, 19, Cottagegasse 96.
Heutige Adresse des Sommerbades: Hauptstraße 86, Gutenstein. Verortung über schlot_map folgt.
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1/03/09 (Sonntag) um 20:26
· Gespeichert unter Foto, Historisch, WB, WB_hist ·Verschlagwortet mit Esse, Kamin, Schornstein, Piestingtal, Mittelalter, Ruine, Burg, Schloss, castle, fort, Gothic, middle age, fortress, Archäologie, Bauforschung, Ofen, Ottokar V., Habsburg-Lothringen, Zither-Wirt

Detail aus der Ruine Starhemberg
Mittelalterlicher Schlot der um 1145 erstmals erwähnten Burg Starhemberg zwischen Dreistetten und Piesting im Bezirk Wiener Neustadt Land. Aufnahme aus ca. 1950. Verlag L&H, ohne Datum. Gelaufen 1953. Verortung über schlot_map folgt.
Mehr Infos zur Burg hier.
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8/02/09 (Sonntag) um 20:44
· Gespeichert unter Foto, Historisch, NK, NK_hist ·Verschlagwortet mit Eltzfabrik, Fiala, Hecht, Industrie - Jugendstil, Spinnerei, Textilgewerbe Neunkirchen, Wagner
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Erhaltenes Gebäude
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Wasserkraftzentrale am Werkskanal. Industrie-Jugendstil! – Inschrift FEE 1904: F. Eltz’s Erben.
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Ehem. Kaplanturbine mit Bohrungen für die demontierten Schaufelräder
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Flache Werksgebäude im Norden des Areals – östlich der Zufahrt
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Ansicht von Norden, 1921
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Ansicht von Südosten, verm. um 1900.
Große und einst bedeutende Spinnfabrik im Südosten von Neunkirchen, welche sogar einen Schleppbahnanschluss hatte. Verortung 1926 hier.
Betriebsnamen:
- A. Streckle und Compagie (1811-1827)
- Firma Fr. Eltz (1927-1855)
- F.Eltz’s Erben (1855-1912)
- Vereinigte österreichische Textilwerke AG (1912-1930)
- Neunkirchner Wollwarenfabrik Hecht (vermutlich ab 1945 bis nach 1959)
Heute nur noch wenige Gebäude erhalten, welche zum Teil von einem Autohändler nachgenutzt werden.
Branche: Textilerzeugung
Betriebsdauer: 1811 – nach 1959
Produkte: Gewebe
Status: teils erhalten, nachgenutzt als Autohaus und Werkstätte.
Höchstzahl gleichzeitig bestehender Schlote: 1
Literatur und Quelle: MÜLLER, H. (1968): Neunkirchen-eines der ältesten Industriegebiete Niederösterreichs. In: Festschrift zur Eröffnung des neuen Hauses; Bundesgymnasium Neunkirchen, Neunkirchen. 85-108
Quelle der beiden historischen Aufnahmen: Stadtarchiv Neunkirchen Dir. Albert Hirsch (†)
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28/01/09 (Mittwoch) um 21:41
· Gespeichert unter Bezirk, Foto, Historisch, NK, NK_hist ·Verschlagwortet mit 1909-1942, AK Neunkirchen, alte Ansichten, alte Fabriken Neunkirchen, alter Stadtplan Neunkirchen, Chemische Industrie, Dampflok, Ehrenhöfer, Esse, Föhrenwald, Harze, Industriearchäologie, Kamin, Lokalbahn Willendorf Neunkirchen, Peche, Pechergewerbe, pinus nigra, pinus spec., Schleppbahn, Schleppgleis, Schlot, Schornstein, Trasse, Werksbahn, Wirtschaftskrise, Zirkusplatz Neunkirchen
Frühe Aufnahme des einzigen Harzproduktenherstellers, den es in Neunkirchen gab. Die Schwarzföhrenwälder der Umgebung ließen bis ca. 1945 das Bestehen eines kleinen Pechergewerbes zu. Dieser Betrieb verwertete die Harze weiter und so entstanden diverse Peche und Spezialharze mit verschiedenen Eigenschaften.
Man beachte die Lage des Betriebes an der Schleppbahn von Neunkirchen Südbahnhof zu Neunkirchen Lokalbahnhof bzw. an der Lokalbahn Willendorf-Neunkirchen (siehe Betrieb Nr.6.) Heute befindet sich an der Stelle der Zirkusplatz.
Das Foto wurde uns von Dir. Albert Hirsch (†), dem ehemaligen Archivar des Stadtarchives Neunkirchen, zu Beginn des Schlotprojektes überlassen.

Kartenansicht
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10/01/09 (Samstag) um 16:13
· Gespeichert unter BN, BN_hist ·Verschlagwortet mit Bergbau, Glück Auf!, Tagebau, Chimney, komín, Schlot, Schornstein, baumit, Bergwerk, Betonwerk, cheminée, concrete factory, Kalksteinbruch, Kalkwerk, Kaltenleutgeben, Pb, Pittel&Brausewetter, Rohstoff, Triestingtal, Wopfinger, Zementwerk

2 Postkartenausschnitte mit gleicher Perspektive, um 1950-1960. Josef Gober teilte nach Weiterleitung eines Anfragemails an die Gemeinde Weissenbach/Triesting zu dem dargestellten Fabriksareal am 18.12.2008 Folgendes mit, wofür ihm seitens schlot.at bester Dank ausgesprochen wird:
Zitat Anfang:
(…)Die Gemeinde Weissenbach a. d. Triesting hat mir ihre Anfrage vom 12. Dez. 2008 samt der beigefügten Kopie der Postkarte weitergegeben.
Dazu kann ich Ihnen folgendes mitteilen:
Die Firma Adolf Baron Pittel & Comp. kaufte im Jahre 1872 eine an dieser Stelle bestehende Sägemühle und Lohstampfe und baute diese zu einer Zementmühle um. Diese Anlage diente dann zur Vermahlung eines Teiles des in Taßhof, einem Ortslteil von Altenmarkt a. d. Triesting, gewonnenen und gebrannten Produktes.
In diesem Betrieb begann Pittel um 1880 auch mit der Erzeugung von Zementwaren die dann aber hauptsächlich auf einem zugekauften anderen Betriebsareal erzeugt wurden.
In diese Zeit wird auch die Errichtung des Schlot´s fallen.
Um 1895 veräußerte Baron Pittel die Anlage auf dem sich der Schlot befindet an die Aktiengesellschaft der Kaltenleutgebener Kalk- und Zementfabrik deren Vizepräsident und Verwaltungsrat er war.
Die neue Firma setzte die Produktion von Zement und Weiterverarbeitung fort.
1910 kaufte die Firma Pittel den stillgelegten Betrieb zurück den 1911 dann der Tischlermeister Karl Koudela erwarb.
Koudelas Erben ließen die ganze Anlage samt den Schlot 1972 schleifen.
Mit freundlichen Grüßen
Josef Gober
(Zitat Ende)
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10/01/09 (Samstag) um 16:08
· Gespeichert unter BN, BN_hist ·Verschlagwortet mit 1435mm, AK, Badner Bahn, Betriebsbahnhof, Chimney, Deutschösterreich, E-Werk, Eisenbahn, Elektrizitätswerk, Erste Republik, Esse, Fernheizwerk, Fernwärme, Gemeinde, Glashaus, Hallenbad, Hauptplatz, Heizhaus, historische Ansicht Baden, Industrie, Innenstadt Baden, Josefsplatz, Kamin, Kirche Baden, komín, kommunale Einrichtung, Kur, Kurort, Leesdorf, Lokalbahn, Normalspur, Remise, Rollettmuseum, Schlot, Schornstein, seltene Ansicht, smoke stack, Stadtwerke, Straßenbahn, Umspannwerk, Wirtschaftskrise, WLB

Ansichtskarte von 1924: P.Ledermann, Wien I, Fleischmarkt 20, Nr. 13727.
Die drei numerierten Schlote wurden von Hrn. Franz Reiter, einem ehrenamtlichen Mitarbeiter des Rollettmuseums Baden, wie folgt zugeordnet:
1…Kurpark Baden, Heizwerk Versorgung der Dusch- und Wannenbäder der Gemeinde Baden, der Glashäuser und der Wäscherei etc., ab 1959-1966 Fernheizwerk der Gemeinde Baden.
2…Kraftwerk Zentralstation (EW), Leesdorfer Remise (Badener Bahn), Waltersdorferstraße 36.
3…Städtisches EW-Baden, Waltersdorferstraße 24.
Für die Hilfe bei der Identifizierung der drei Schornsteine spricht schlot.at Hrn. Reiter und Fr. Luxbacher (Rollettmuseum Baden) vielen Dank aus.
Link zum Rollettmuseum:
http://195.58.166.60/volkskultur/noemuseen/mus_ansicht_detail.asp?nr=101
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10/01/09 (Samstag) um 15:38
· Gespeichert unter NK, NK_hist ·Verschlagwortet mit 1435mm, 760mm, AK, Anthrazit, ÖBB, Österreichische Bundesbahn, Bergbau, Bundesbahn, Erbs, Erbstollen, Feldbahn, Flöz, Fossilien, Gleis, Gleisbogen, Grünbach, Halde, Haltestelle, Höflein, Heizwert, Hohe Wand, Industriebahn, Industrieviertel, Klaus, Kohle, Kreide, Lokalbahn Willendorf Neunkirchen, Lore, Maiersdorf, Neue Welt, Nuß, oebb, Plackles, Pyrit, Richard-Schacht, Salamander, Schmalspur, Schnecken, Schneebergbahn, Segen Gottes, seltene Ansicht, Sonderzug, Steinkohle, Streckenleitung, Tertiär, Trasse, Versteinerungen, Zweiersdorf

Undatierte, nicht gelaufene und unbezeichnete Postkarte, das ehemalige Steinkohlebergwerk Höflein zeigend, ca. 1925.
In der Detailansicht zu sehen:
1…Trasse der Schneebergbahn, links über Grünbach-Klaus nach Puchberg, rechts nach Willendorf-Lokalbahn (1909-1942 Verbindung nach Neunkirchen) bzw. nach Wr. Neustadt
2…bogenförmiges Schleppgleis | Stichgleis | Feldbahngleis zum Bergwerk. Nachweisbar auf folgender Karte: Karte der Hohen Wand 1:25.000, Kartographisches , früher Militärgeographisches Institut in Wien; in Kommission bei R.Lechner; ca. 1925
3…Abraumhalde des Bergbaues
4…Kraftzentrale und Betriebsräumlichkeiten
5…Förderband für Kohle bzw. Abraummaterial
Heute ist die Abraumhalde mit Einfamilienhäusern bebaut.
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10/01/09 (Samstag) um 15:21
· Gespeichert unter NK, NK_hist ·Verschlagwortet mit 1924, Abraumhalde, AK, Alps, Bergbau, Braunkohle., dul, Enzenreith, Explosion, Feldbahn, Flöz, Geologie, geology, Glück Auf!, Gloggnitz, Grauwackenzone, Grünbach, Grube, Grubenunglück, Hammer und Eisen, Hart, Heizwert, Hund, Hunt, Industrieviertel, Katastrophe, Kohle, Kumpel, Lignit, Lore, Lower Austria, Methan, Montanhistorie, Montanistik, schlagende Wetter, Sedimentologie, Stollen, Stratigraphie, Tagebau, taubes Gestein, Tertiär, Untertagebau, Versturz
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Überblicksbild
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Detailansicht
Ansichtskarte: Julius Seiser, Neunkirchen, No. 5074, 1913/14; gelaufen 1914.
Motiv: Ansicht von Gloggnitz, deutlich zu erkennen ist das damals noch bestehende Braunkohlebergwerk Hart, in welchem sich am 26.06.1924 ein verheerendes Grubenunglück ereignete. Zu erkennen sind (siehe Detailansicht 1-3 bzw. Überblicksbild 4, 5)
1. Kohle-/Abraumhalde
2. Der Förderturm
3. Die Kraftzentrale – der Schlot
4. Materialseilbahn – siehe 1. Kommentar unten, Übersichtsbild
5. Verladestation für Braunkohle-siehe 1. Kommentar unten, Übersichtsbild
Der Braunkohlebergbau in Hart wurde mit Unterbrechungen von 1840-1949 betrieben. [Quelle: montanhistorik.de, Abschnitt "Das Bergbau- u. Heimatmuseum in Enzenreith"].
Link zum sehenswerten Bergbaumuseum Enzenreith: BBM Enzenreith
Kartenansicht: schlot_map (bei Google Maps)
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