AG der Lokomotivfabrik Wr. Neustadt, vormals G. Sigl, Rax-Werk | WN | Wiener Neustadt
14/12/08 (Sonntag) 3 Kommentare
- Lok-Montagehalle Werk Nord, erbaut 1905, abgerissen 1935/36
- undatierte Werksansicht mit Teil der Belegschaft
- Ansichtskarte vom Sturmschaden 10.07.1916, gelaufen 07.08.1916
- Sturmschäden vom 10.07.1916 im Werk Süd. Historischer Abzug von Glasplatte
- Sturmschäden vom 10.07.1916 im Werk Süd. Gebrochener Schlot (!). Historischer Abzug von Glasplatte
- Beseitigung der Sturmschäden durch ?Kriegsgefangene
- Gleisbau, um 1925. Hintergrund: Lokomotivfabrik
- Werkstor zum Südwerk (“Schleife”) vor dessen Renovierung. Um 1960
- WrN 4732/1907 Pölfing-Brunn, eine von 2 Loks der 1907 eröffneten Sulmtalbahn (8). Original-Werksaufnahme
- BBÖ 114.01, Prototyp. Auslieferung im April 1929 (7). Original-Werksaufnahme von Atelier Ferber, Wr. N.
- BBÖ 114.01, Prototyp. Auslieferung im April 1929 (7). Original-Werksaufnahme von Atelier Ferber, Wr. N.
- 250. Tender des Werkes Wr. Neustadt für Loks der Baureihe 50 (9). Nummer 50 647. Auslieferung wohl 1938. Original-Werksaufnahme
- Serbenhalle heute
- Schlot der Serbenhalle heute
- Serbenhalle von Norden
Über den Betrieb
Branche: Fahrzeugbau, Rüstungsindustrie
Geschichte:
- 1842: Georg Sigl’s Lokomotivfabrik [3]: Fabriksgründung südlich der Pottendorfer Straße
- 1870 Erweiterung des Werks auf Bereiche nördlich der Pottendorfer Straße [3]
- 1875: Umbenennung in Aktiengesellschaft der Lokomotivfabrik Wr. Neustadt, vormals G. Sigl in Wr. Neustadt
- 10.07.1916: Vernichtung großer Teile des südlichen Werkes durch einen Tornado. Während des 1. Weltkrieges wird das Werk Süd als Kriegsgefangenenlager genutzt [3]
- 1930: Vorübergehende Stillegung des Werkes aufgrund der Wirtschaftskrise[3,4]
- 1938: Übernahme des Werks durch die Wiener Lokomotivfabrik [5] bzw. Henschel & Sohn [6]
- 1942: Gründung der Rax-Werk Ges.m.b.H., Fertigung von Lokomotivtendern, Leichtern und Rüstungsprodukten, u.a. von V2-Raketenteilen [2] im Nordteil der ehem. Lokomotivfabrik Sigl.
- 1943: Gründung eines Außenlagers des Konzentationslagers Mauthausen in nder sogenannten Serbenhalle, einer in Kraljevo demontierten und in Wr. Neustadt aufgebauten Eisenbahnfabrikshalle [1].
- 1945: Auflassung Konzentrationslager, Rax-Werk wird USIA – Betrieb
- 1958: Anschluss an den Simmering-Graz-Pauker-Konzern [2]
- 1966: Stillegung des Werkes [2]
Heute finden sich als Reste der Raxwerke noch folgende Objekte:
- Serbenhalle
- Werkslok der Raxwerke Fanny
- Das renovierte Werkstor zum Südwerk
- ehemaliger Ein-Mann-Bunker der Rax-Werke zur Zeit des KL
Hier ein Werkskatalog des RAX-Werkes aus der Nachkriegszeit zum Download – ca. 1955-1957. Datengröße ca. 3MB.
[1] …http://www.erinnern.at/gedaechtnisorte-gedenkstaetten/katalog/denkmal_serbenhalle
[2]… http://de.wikipedia.org/wiki/Raxwerke
[3]…wiki: Lokomotivfabrik Wr. Neustadt
[4]…Orientierungsplan von Wr. Neustadt Maßstab 1:10.000, Jänner 1937. Verlag: A.J. Kuderna, Wr. Neustadt
[5]…Fotodokument aus Schlot-Archiv mit Jubiläumstafel: “Wiener Lokomotivfabrik AG. Werk Wiener Neustadt”, den Lokomotivtender 50 647 zeigend.
[6]…Geheimprojekte.at – Raxwerk, 08.01.2011
[7]…Infos zu 114.01: Eisenbahnen in Österreich, 08.01.2011
[8]…Austrian Steam Base, 08.01.2011
[9]…Tender Baureihe 50, Foto, Abfrage 08.01.2011
[10]…Fotosammlung Schlot-Archiv
Kartenansicht
Verortungen der Werke Süd (Alte Schleife, ursprüngliche Sigl-Fabrik) und Nord (Erweiterung 1870, dann Rax-Werke)
| Nord: schlot_map (bei Google Maps) | Süd: schlot_map (bei Google Maps) |
















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